Unfall/Unfallversicherung

Wer bei seiner beruflichen Tätigkeit einen Unfall erleidet, wird von der gesetzlichen Unfallversicherung betreut. Die Unfallversicherung, sie besteht schon seit 1884, ist im Verlaufe der Jahrzehnte von großen Reformen „verschont“ geblieben. Ihre klassischen Aufgaben sind nach wie vor die Unfallverhütung und Hilfe nach einem Arbeitsunfall.

Die Kanzlei Erb erklärt Ihnen gerne, ob Sie zum Kreis der Versicherten gehören und was mit „beruflicher Tätigkeit“ gemeint ist. Wir beraten Sie bezüglich aller Leistungen bei Unfällen, die seitens der gesetzlichen Unfallversicherung gewährt werden. Insofern Sie einen Arbeitsunfall oder einen Wegeunfall erlitten haben, unterstützen wir Sie gerne. Speziell auch zur Frage, was nach einem Arbeitsunfall zu erledigen ist. Wir beraten Sie natürlich auch bei der Klärung, ob eine Berufskrankheit anerkannt werden kann.

Versicherte

Die gesetzliche Unfallversicherung versichert jeden, der bei seiner beruflichen Tätigkeit einen Unfall erleidet. Die Unfallversicherung wurde zunächst für Arbeitnehmer geschaffen, die dadurch alle gegen Arbeitsunfall versichert sind. Die Einkommenshöhe oder die Dauer des Arbeitsverhältnisses spielen hier keine Rolle. So sind auch solche Personen unfallversichert, die nur geringfügig oder kurzfristig arbeiten. Arbeitnehmer sind pflichtversichert.

Unternehmer können sich und ihre mitarbeitenden Familienangehörigen freiwillig versichern.

Im Laufe der Jahre wurde die Unfallversicherung auf weitere Personenkreise ausgedehnt. Dazu gehören u. a.

  • Kindergartenkinder, Schüler, Studierende
  • Unfallhelfer, Blutspender
  • Pflegepersonen

Die Kanzlei Erb hilft Ihnen bei der Prüfung und Geltendmachung etwaiger Ansprüche.

Leistungen bei Unfällen

Die Berufsgenossenschaften übernehmen nach einem Unfall die medizinische und berufliche Rehabilitation des Verletzten. Sie sorgen auch für seine finanzielle Absicherung. An erster Stelle steht jedoch die Unfallverhütung. Hier unser Überblick:

  • Unfallverhütung
  • Heilbehandlung
  • Verletztengeld
  • Übergangsgeld
  • Berufshilfe
  • Verletztenrente
  • Sterbegeld
  • Hinterbliebenenrente

Bei der Geltendmachung dieser Leistungen unterstützt Sie gerne die Kanzlei Erb. Wir raten Ihnen, alle streitigen Fragen auch vor Gericht klären zu lassen. Jeder Fall ist eine Einzelfallentscheidung und ist fast nie von vornherein aussichtslos.

Arbeitsunfall

Als Arbeitsunfall werden Unfälle anerkannt, die während der beruflichen Tätigkeit eintreten. Ob ein Maurer vom Gerüst stürzt oder ein Koch sich die Finger verbrennt – das sind Arbeitsunfälle. Kein Versicherungsfall liegt dagegen vor, wenn die Verletzung oder die Gesundheitsschädigung ohne Einwirkung von außen zufällig während der verrichteten Arbeit auftritt (z. B. Herzinfarkt am Schreibtisch, plötzliches Nasenbluten).

Die Folgen werden von der Unfallversicherung entschädigt. Ist der Unfall durch eigenes Verschulden eingetreten, so spielt das grundsätzlich keine Rolle. Nur ein absichtlich herbeigeführter Arbeitsunfall kann keine Ansprüche auslösen.

Wir, die Kanzlei Erb, unterstützen Sie bei der Sicherung und Geltendmachung aller Ansprüche im Zusammenhang mit etwaigen Arbeitsunfällen. Wir raten Ihnen, alle streitigen Fragen auch vor Gericht klären zu lassen. Jeder Fall ist eine Einzelfallentscheidung und ist fast nie von vornherein aussichtslos.

Wegeunfall

Die Versicherten durch die Berufsgenossenschaft (gesetzliche Unfallversicherung) sind nicht nur am Arbeitsplatz geschützt. Auch auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind sie versichert. Wer auf diesen Wegen einen Unfall erleidet, kann die Leistungen der Unfallversicherung in Anspruch nehmen. Der Versicherungsschutz besteht unabhängig davon, welches Verkehrsmittel benutzt wird. Ein Verschulden kann den Anspruch nicht beeinträchtigen. Wichtig: Der Versicherungsschutz besteht grundsätzlich nur auf dem direkten Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

Die Kanzlei Erb berät Sie bei allen Fragen im Zusammenhang mit Wegeunfällen. Wir raten Ihnen, alle streitigen Fragen auch vor Gericht klären zu lassen. Jeder Fall ist eine Einzelfallentscheidung und ist fast nie von vornherein aussichtslos.

Berufskrankheit

Bestimmte Krankheiten haben ihre Ursache in der beruflichen Tätigkeit. Die Bundesregierung hat eine Liste von anerkannten Berufskrankheiten aufgestellt. Wer an einer dieser Krankheiten – durch seine berufliche Tätigkeit – erkrankt, wird durch die Unfallversicherung entschädigt.

Eine Anerkennung einer Berufskrankheit ist in der Regel sehr schwierig. Die Kanzlei rät jedem, der möglicherweise einen Anspruch haben könnte, diesen auch vor Gericht zu verfolgen. Jeder Fall ist eine Einzelfallentscheidung und fast nie von vornherein aussichtslos.