Rechtsbehelfe

Wenn Sie mit der Entscheidung (einem Bescheid) eines Sozialleistungsträgers nicht einverstanden sind, können Sie sich gegen die – aus Ihrer Sicht – falsche Entscheidung wehren. Insoweit ist ein Widerspruch gegen den Bescheid notwendig. Wird dem Widerspruch nicht zu Ihren Gunsten entsprochen, ergeht i. d. R. ein Widerspruchsbescheid, in dem Sie Klage vor dem Sozialgericht erheben können.

Wir, die Kanzlei Erb in Wilnsdorf bei Siegen, vertreten Sie gegen alle behördlichen Entscheidungen, mit denen Sie nicht einverstanden sind, sinnvollerweise natürlich dann, wenn erkennbar ist, dass Rechtsaussichten für einen Gewinn bestehen.

Widerspruch

Über jeden Antrag eines Bürgers entscheidet die zuständige Behörde insbesondere mit einem Bescheid. Das ist eine schriftliche Regelung, der auch eine Rechtsbehelfsbelehrung beiliegt, wann und in welcher Form „Widerspruch“ eingelegt werden muss.

Danach ist spätestens einen Monat nach Erhalt des Bescheids der Widerspruch einzulegen. Dabei ist Vorsicht zu walten! In jedem Bescheid steht ein Erstellungsdatum. In Sozialrechtlichen Angelegenheiten gilt jeder Bescheid spätestens drei Tage nach diesem Datum als zugestellt, sofern der Empfänger nicht das Gegenteil beweisen kann.

Die Kanzlei Erb stellt mit Ihnen die wirksame Einlegung eines Widerspruchs sicher.

Die Klärung der Sach- und Rechtslage ist wichtig, da Bescheide und Widerspruchsbescheide falsch sein können. Falls man die Entscheidung der Verwaltungsbehörde akzeptiert, kann man nicht ohne weiteres später mehr verlangen.

Klage vor Sozialgericht

Eine Klage vor dem zuständigen Gericht, insbesondere dem Sozialgericht, kann von dem Bürger selbst geführt werden. Es besteht kein Anwaltszwang. Ratsam ist es allerdings, sich eines Anwalts zu bedienen. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass in vielen Fällen der rechtssuchende Bürger Prozesskostenhilfe beantragen kann und danach kaum ein Kostenrisiko besteht.

In der Regel ist Sozialrecht – zumindest für gerichtliche Verfahren – rechtsschutzversichert, wenn grundsätzlich eine Rechtsschutzversicherung vorliegt.

Sozialgerichtliche Verfahren sind gerichtskostenfrei. Die Kanzlei Erb führt für und mit Ihnen alle sozialrechtlichen Verfahren.

Klage vor Landessozialgericht

Sollten Sie mit der Entscheidung des Sozialgerichts nicht einverstanden sein, ist das Rechtsmittel der Berufung vor dem Landessozialgericht möglich und in bestimmten Fällen auch die Anrufung des Bundessozialgerichts. Die Kanzlei Erb vertritt Sie in den Fällen, in denen Sie mit der sozialgerichtlichen Entscheidung nicht einverstanden sind.