Schwangerschaft

Schwangerschaft ist keine Krankheit. Aus diesem Grunde findet das Entgeltfortzahlungsgesetz, das bei Arbeitsunfähigkeit heranzuziehen ist, keine Anwendung. Der Schutz von Schwangeren und dem potenziellen Kind wird speziell durch das Mutterschutzgesetz geregelt. So sieht das Mutterschutzgesetz verschiedene Fälle vor, in denen zum Schutz von Mutter und Kind Beschäftigungsverbote erlassen werden können. Die Rechtsanwaltskanzlei Erb in Wilnsdorf kann Sie beraten, ob ein solches Verbot im konkreten Fall auszusprechen ist.

Das Beschäftigungsverbot kann eine vollständige Nichtleistung der Arbeit zur Folge haben, aber auch nur teilweise bestimmte Arten der Tätigkeit verbieten. Im Übrigen bleibt dann die Arbeitnehmerin zur Arbeitsleistung verpflichtet.

Die Rechtsanwaltskanzlei wird in Mutterschaftsfällen häufig mit Fragen zu Lohnleistungsansprüchen gegenüber dem Arbeitgeber (Mutterschutzlohn und Zuschuss zum Mutterschaftsgeld) und im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Ansprüchen gegen die Krankenkasse (Mutterschaftsgeld) tätig. Nicht selten sind auch Fragestellungen, die sich aus einem Zusammentreffen aus Beschäftigungsverbot und eingetretener Arbeitsunfähigkeit ergeben. Der Arbeitgeber hat ein Interesse daran, in Fällen der Mutterschaft einen maximal möglichen Ausgleich seiner Arbeitgeberaufwendungen zu erhalten.